Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht Rechtsanwalt Frank Zillmer
 Fachanwalt für  Bau- und Architektenrecht                                                            Rechtsanwalt  Frank Zillmer                                     

Erbrecht

 

Erbrecht

Rechtsanwalt Frank Zillmer bearbeitet erbrechtliche Mandate vor und nach dem Erbfall.

 

Testamentsgestaltung

Wie formuliere ich ein Testament und was muss beachtet werden? 

 

Mandanten werden über die gesetzliche Erbfolge informiert und über die Möglichkeiten, durch ein Testament die gesetzliche Erbfolge zu ändern.

 

Formvorschriften und Grenzen der Testamentsgestaltung sind zu beachten, damit das Testament wirksam ist und seinen Zweck erfüllen kann.

 

Was ist ein Pflichtteil und wie hoch ist der Pflichtteilsanspruch?

Diese Frage führt häufig zu Auseinandersetzungen: Die Geltendmachung des Pflichtteils kann zum Beispiel den überlebenden Ehegatten in erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten bringen. Dies kann durch testamentarische Regelungen meist nicht verhindert werden, aber die Durchsetzung des Pflichtteilanspruchs kann unattraktiv gemacht werden.

 

Es gibt auch erweiterte Möglichkeiten, Pflichtteilsansprüche zu verhindern. Auch können zu Lebzeiten getroffene Maßnahmen die Situation für den überlebenden Ehegatten beherrschbar machen und verhindern, dass er z.B. das Wohnhaus veräußern muss.

 

Der Pflichtteilsberechtigte muss allerdings auch über seine Rechte informiert sein.

 

Ehegatten- oder Einzeltestament? 

Die Frage, ob für die Mandanten in ihrem konkreten Fall ein gemeinschaftliches Ehegattentestament oder ein Einzeltestament von Vorteil ist, kann nur nach einer sorgfältigen Analyse der persönlichen Verhältnisse und des Erblasserwillens beurteilt werden. Hier sind z.B. die Bindungswirkung für den überlebenden Ehegatten, eingeschränkte Abänderungsmöglichkeiten und die Möglichkeit der Wiederverheiratung zu bedenken.

 

Vollerbschaft, Vorerbschaft, Nacherbschaft, Vermächtnis: Die Regelungen sind für den Laien oft unübersichtlich und können leicht dazu führen, dass eine gut gemeinte Formulierung im Testament später zum Streit zwischen den Hinterbliebenen über die richtige Auslegung führt.

 

Das Testament bei einem behinderten Kind bedarf einer sorgfältigen Beratung, um einen Sozialhilferegress soweit wie möglich zu vermeiden.

 

Unternehmertestament 

Aber auch ein Unternehmertestament und andere besondere Formen des Testamentes müssen den individuellen Anforderungen angepasst werden. Hierzu ist oft auch die Einschaltung des Steuerberaters erforderlich oder zumindest sinnvoll.

 

Eine Testamentsvollstreckung kann in besonders gelagerten Fällen sinnvoll sein.

 

Testamentarische Absicherung nicht verheirateter Paare oder pflegender Personen 

Der den Erblasser Pflegende bedarf ebenso der Beratung und der testamentarischen Absicherung wie der nicht verheiratete Partner.

 

Übertragung von Vermögen 

Aus unterschiedlichsten Gründen kann eine Übertragung von Vermögen zu Lebzeiten eine sinnvolle Entscheidung sein.

 

Auch außerhalb des Erbrechts findet eine umfassende Beratung statt:

 

Über die Altersvorsorgevollmacht oder Vorsorgevollmacht, eine Betreuungsvorsorgeregelung oder eine Betreuungsverfügung finden Mandanten ebenso Rat wie über eine Schweigepflichtentbindungserklärung und ein Patiententestament.

 

 

Nach einem Todesfall:

 

Häufig geht es zunächst um die Sicherung des Nachlasses und die Klärung der Erbfolge, die sich nach dem Gesetz oder einem Testament richtet.

 

Es gibt einen Auskunftsanspruch des Erben gegenüber dem Erbschaftsbesitzer, der oft durchgesetzt werden muss.

 

Wenn das Erbrecht und die Erbfolge geklärt ist, muss die Entscheidung getroffen werden, ob das Erbe ausgeschlagen werden soll: Die Ausschlagung der Erbschaft muss wegen der laufenden sehr kurzen Fristen gegebenenfalls schnell erfolgen, aber auch sorgsam bedacht sein.

 

Das Erbscheinverfahren kann sich hinziehen, bis der Erbschein vom Nachlassgericht erteilt wird.

 

Erbengemeinschaften 

Eine Erbengemeinschaft muss regeln, wie sie sich auseinandersetzen will. Bis dahin ist gegebenenfalls die Nachlassverwaltung zu organisieren. Postmortale Vollmachten und die Möglichkeit ihres Missbrauchs sind hierbei ebenso zu beachten wie die unterschiedlichen Möglichkeiten der Auseinandersetzung: Nicht immer ist die Teilung in Natur oder durch Vertrag möglich. Gelegentlich ist die Teilungsversteigerung erforderlich oder der Erblasser hat eine Teilungsanordnung erlassen.

 

Die Nachlassauseinandersetzung, die Beratung der Vermächtnisnehmer und nichtehelichen Partner und Kinder und die Auseinandersetzung mit dem Nachlassgericht, der Lebensversicherung und anderen Beteiligten wie dem Nachlassgläubiger sind ebenfalls oft Gegenstand anwaltlicher Tätigkeit.

 

Die anwaltliche Tätigkeit im Erbrecht geht über die Beantwortung der Frage „Wie gestalte ich mein Testament?“ oder die Regelung der Unternehmensnachfolge somit weit hinaus.



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